Der Mann: Abbild des Hundes

Veröffentlicht auf von das-gestiefelte-maedchen

Männer sind wie Hunde. Eine gewagte Aussage? Keineswegs!


Ist es doch so, dass das männliche Geschlecht außergewöhnlich viele Charaktereigenschaften mit dem treuaugigen Vierbeiner gemein hat.


Solange man den Mann regelmäßig füttert, ihm Tag und Nacht vollste Aufmerksamkeit schenkt, mit ihm spielt oder ihn durch diverse Aufgaben (meist handwerklicher Art, schließlich soll Frau ja auch davon profitieren) auf Trab hält, und ihm immer mal wieder ein Leckerli unter die Nase schiebt – solange man also genau das macht, was dem Mann gefällt, ist er ein treuer Gefährte und der beste Freund des Frauchens.


Männer, wie Hunde, brauchen täglich ausreichend Auslauf. Dabei muss man(n) natürlich an jedem Baum und an jeder Laterne sein Beinchen heben – schließlich will das Revier markiert und verteidigt werden!


Wer die Leine zu kurz nimmt, hat beim Mann gleich verloren. Aber wehe, das Frauchen will auch mal die ihr zustehende Freiheit ausleben! Dann reagiert der Mann äußerst konsequent: Er ist bis ins Tiefste verletzt. Statt die Gefühle jedoch offen zu kommunizieren, versteckt er sie hinter bissigen Bemerkungen und aggressivem Verhalten. Das sonst so geliebte Frauchen wird angegriffen. Die männlichen Artgenossen in seiner Nähe werden bis zur Heiserkeit angebellt. Und dann? Dann ist es Zeit, beleidigt zu sein. Der Mann zieht sich in seine Hundehütte zurück. Schluss mit treuem Hundeblick und Co. Jetzt wird geschmollt. Soll das Frauchen doch um ihn kämpfen, ihm versprechen, dass sie sich nie wieder einem anderen Köter nähert.


http://www.britta-schweikl.de/Website4_04/Katalog/KatBilder/Clips/HundeKartoon/DOG_5.gifWarum merkt Mr. Schmollschnauze denn nicht, dass das Frauchen schon einen Hund hat – nämlich ihn – und die anderen männlichen Vierbeiner keinerlei Bedeutung für sie haben? Sie darf doch woh l noch mal schauen dürfen, etwa, wie Frau ihren Sonntagsbummel in der Innenstadt erledigt. Da wird auch geschaut! Die Geldbörse jedoch bleibt unangetastet. Und außerdem: Frau kann mit an deren Männern befreundet sein!  Warum sieht Mann immer gleich Rot? Warum muss er immer direkt seine Zähne fletschen? Und: Warum darf er sein ralliges Verhalten mit dem männlichen Sexualinstinkt entschuldigen, während Frauchen Nonne spielen darf?


Wenn es doch so ist, dass Männer wie Hunde sind – dann dürfen wir Frauen sie auch wie Hunde behand eln, oder etwa nicht? Wenn der Hund sich falsch benimmt – dann wird sein Verhalten mit Liebesentzug vergolten. Keine Streicheleinheiten, kein Stöckchenholen, kein Leckerli. Soll der Hund doch sehen, wie er ohne Frauchen klar kommt!


(Liebe Männer, nehmt diesen kleinen Artikel nicht persönlich. Natürlich darf man das Ganze nicht verallgemeinern. Schließlich ist jeder Hund anders!

Liebe Frauen, nicht verzweifeln! Für jedes Frauchen gibt’s den richtigen Gefährten. Wir müssen ihn nur finden.)

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